Freitag, 13. Januar 2017

NFL Playoffs 2016/17 Wildcard Games

Die Ergebnisse der NFL - Playoffs ...

AFC


Pittsburgh Steelers - Miami Dophins 30:12      

Das Spiel Pittsburgh gegen Miami hatte früh einen Sieger gefunden.  Nach nicht einmal drei Minuten hatte Quarterback Ben Roethlisberger mit einem kurzen Pass Antonio Brown gefunden und dieser konnte über 50 Yard nicht vom Touchdown abgehalten werden. Das erste Quarter war noch nicht beendet, da fand Roethlisberger seine Anspielstation erneut und diesmal marschierte er 62 Yards in die Endzone. Eine Antwort der Gäste im selben Quarter war immerhin ein Field Goal von Kicker Andrew Franks aus 38 Yard. Das Problem der Dolphins war, dass sie Running Back Le'Veon Bell nicht gestoppt bekamen. Immer wieder brach dieser durch die Abwehrreihen und erzielte schließlich aus einem Yard den dritten Touchdown für die Steelers. Der Extrapunkt ging zwar an den Pfosten, aber da Miami nur ein weiteres Field Goal aus 47 Yard nachlegen konnte, ging es mit dem 20: 6 in die Pause. Bell machte nach der Halbzeit dort weiter und Pittsburgh erzielte so zuerst ein Field Goal aus 34 Yard durch Kicker Chris Boswell. Bell legte noch einen weiteren Touchdown drauf und Pittsburgh stand als Sieger fest. Daran rüttelte auch der Touchdown der Dolphins im vierten Quarter von Running Back DeAngelo Williams nach einem vier Yard Pass von Quarterback Matt Moore nichts mehr. Drei Ballverluste waren einfach zuviel. Die Steelers ziehen somit eine Runde weiter...



Houston Texans - Oakland Raiders 27:14                  

Erstmalig seit Einführung des Super Bowls machte mit Quarterback Connor Cook ein Rookie seinen allerersten NFL-Start in einem Playoff-Spiel. Dies machte sich auch im Spiel der Oakland Raiders bemerkbar. Nachdem Houston durch Kicker Nick Novak ein Field Goal aus 50 Yard erzielte, konnte Defensive End Jadeveon Clowney einen kurzen Pass von Cook abfangen. Running Back Lamar Miller nutzte diese gute Ausgangslage und lief über vier Yard zum 10: 0. Durch einige gute Läufe der Running Backs konnte Oakland im ersten Quarter noch eine Antwort bringen; Latavius Murray lief aus zwei Yard in die Endzone. Da die Receiver allerdings leichte Bälle fallen ließen und damit Cook nicht gerade unterstützten, waren die Raiders mit dem Angriff wieder schnell vom Feld. Der gescholtene Quarterback Brock Osweiler machte für die Texans eine solide Partie und führte sein Team zu einem weiteren Field Goal, das Novak aus 38 Yard verwandelte. Kurz vor der Pause konnte Osweiler sogar das Feld durch gute Pässe überbrücken und fand schließlich über zwei Yard seinen Wide Receiver DeAndre Hopkins zum 20: 7 Pausenstand. Im dritten Quarter zeigte sich immer noch kein großer Impuls im Angriffspiel der Raiders, während Houston sich nur noch das Nötigste machte. Das reichte zu Beginn der vierten Quarters zum 27: 7, als Osweiler selber die Abwehr narrte und selber über einen Yard zum Touchdown lief. Cook marschierte dann mit einer No-Huddle-Offense über das Feld und warf schließlich die verbleibenden acht Yards auf Wide Receiver Andre Holmes zum 14:27. Leider überzog er dies in den folgenden Drives, was zwei weitere Ballabfänge ergab. Ohne Stamm-Quarterback Derek Carr geht wenig in Oakland und somit ziehen die Houston Texans in die Divisional Games...



 NFC


Seattle Seahawks - Detroit Lions 26: 6

Es dauerte ein wenig, bis sich in der Partie zwischen den Seattle Seahawks und den Detroit Lions die ersten Punkte auf das Scoreboard verewigten. Mitte des zweiten Quarter fand Quarterback Russell Wilson über zwei Yard seinen Wide Receiver Paul Richardson zum Touchdown. Beide Teams legten bis zur Pause noch ein Field Goal nach und es ging mit 10: 3 in die Pause. Im dritten Quarter konnte Kicker Matt Prater aus 53 Yard den Spielstand auf vier Punkte verkürzen. Seattle zeigte aber, was sie die letzten Jahre ausmachte: immer wenn es drauf ankam, erzielten sie Ergebnisse. Kicker Steve Hauschka legte im letzten Spielabschnitt mit einem Field Goal aus 27 Yard vor und dann erzielten Running Back Thomas Rawls aus vier Yard und Wide Receiver Doug Baldwin nach Pass von Wilson über 13 Yard die weiteren Punkte für die Seahawks, denen die Lions nichts entgegen zusetzen hatten. Seattle sicherte sich durch diesen starken Endspurt das Ticket für die nächste Playoff Runde...





Green Bay Packers - New York Giants 38:18                       

Das Spiel der Green Bay Packers gegen die New York Giants wurde die erwartete Partie - allerdings nur bis Mitte des dritten Quarters. Mit zwei Field Goals aus 26 wie aus 40 Yard von Kicker Robbie Gould gingen die Giants im ersten Quarter in Führung, doch zwei schnelle Touchdown Pässe von Quarterback Aaron Rogers über fünf Yard auf Wide Receiver Davante Adams und mit dem letzten Spielzug vor der Pause mit einem Pass über 41 Yard auf Wide Receiver Robin Cobb brachten den plötzlichen Umschwung. Den 14: 6 Halbzeitstand verkürzten die Gäste Mitte des dritten Quarters nach Pass über 41 Yard von Quarterback Eli Manning auf Wide Receiver Tavare King auf einen Punkt. Von da an spielten allerdings nur noch das Heimteam und Rodgers in Bestform fand über 30 Yard erneut Cobb. Green Bays Kicker Mason Crosby baute die Führung auf 24:13 aus. Im vierten Quarter machte Rodgers mit seinem dritten Touchdown-Pass auf Cobb - diesmal über 13 Yard - den Sieg perfekt. Running Back Aaron Ripkowski markierte abschließend mit einem Lauf über einem Yard den Endstand von 38:13 und die Packers konnten einen weiteren Playoff-Sieg im Lambeau Field einfahren...

Alle Mühen von Andre Holmes halfen den Raiders nicht...
(© raiders.com)

AFC:
New England Patriots (1)
Kansas City Chiefs (2)
Pittsburgh Steelers (3) - Miami Dolphins (6) 30:12
Houston Texans (4) - Oakland Raiders (5) 27:14

NFC:
Dallas Cowboys (1)
Atlanta Falcons (2)
Seattle Seahawks (3) - Detroit Lions (6) 26: 6
Green Bay Packers (4) - New York Giants (5) 38:18

Mittwoch, 4. Januar 2017

NEW MODEL ARMY - Winter

...neu im CD-Regal....


NEW MODEL ARMY - Winter


Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn etablierte Bands auch nach Jahren noch wirklich großartige Alben auf den Markt bringen kann ohne sich zu wiederholen, ohne in skurrile Bahnen zu driften, mit denen sich niemand anfreunden kann und sich trotzdem treu bleiben. NEW MODEL ARMY haben das mit ihren letzten beiden Veröffentlichungen 'Between Dog And Wolf' sowie 'Between Wine And Blood' mehr als bewiesen. Es stellte sich nun die Frage was darauf folgt. Das neue Album trägt den schlichten Titel 'Winter' - aber dies ist auch das einzig schlichte an dem Werk. Denn es haut granatenmäßig in die Gehörgange rein. Die Briten um ihren Kopf und Sänger Justin Sullivan scheinen verärgert, ja regelrecht frustrierst mit dem, was in der Welt geschieht und lassen dies musikalisch heraus. Mit dem dunklen und bedrohlichen Track Beginning starten die Indie-Rocker ihren sozialkritischen Seelenstrip, der mit dem rockigen wie auch druckvollen Burn The Castle fortgeführt wird und einen wunderbaren Refrain zum Mitsingen bietet. Wenn auch musikalisch weniger an den Post-Punk der frühen Tage erinnernd, weisen Lieder wie das rockig aggressive Eyes Got Used To The Darkness oder das melodiöse Echo November auf die Spritzigkeit dieser Zeit hin. Besonders Songs wie das von den Rhythmus-Instrumenten geführte Part The Waters sowie das den hypnotischen Drums folgende Lied Born Feral heben deutlich hervor, was NEW MODEL ARMY inmitten der 2010er Jahre so stark macht. Der vor den beiden 'Between...'-Alben dazu gestoßene Musiker Ceri Monger, welcher hauptsächlich den Bass bedient, aber auch an den Trommeln ein großer Bonus ist, trägt einen großen Teil zu diesem großen Erfolg der letzten Alben bei. Und das macht sich eben auch in dem 2016 erschienenen Album bemerkbar. Etwas neuere Wege geht die Band mit der - allerdings recht oldschool - veröffentlichten 7" Single Devil, der musikalisch ein wenig in die Richtung wie der sogenannte moderne 'Nu Rock' zielt, aber zum Refrain hin in den gewohnten NMA-Sound zurück springt. Echt gut - wer wagt, gewinnt halt. Der Titelsong Winter ist übrigens mit seiner typischen Akustikgitarre und dem sich im Mittelteil erhebenden Sound jetzt schon ein Klassiker der Band! Mit diesem Album zeigen NEW MODEL ARMY, dass ihre Zeit noch lange nicht um ist - und das ist auch gut so!               

Erscheinungsdatum: 26.08.2016
Format: CD (Hardback Book)
Label: Attack Attack
Barcode: 5060463412920

Tracklist:
  1. Beginning
  2. Burn The Castle
  3. Winter
  4. Part The Waters
  5. Eyes Got Used To The Darkness
  6. Drifts
  7. Born Feral
  8. Die Trying
  9. Devil
  10. Strogoula
  11. Echo November
  12. Weak And Strong
  13. After Something
Der Titelsong

Dienstag, 3. Januar 2017

Edinburgh Rugby 2016/17 PRO12 Week 12



Hier präsentiere ich Woche für Woche einen ausführlicheren Spielbericht des Rugbyteams Edinburgh. Dazu die weiteren Ergebnisse des Spieltages und natürlich die aktuelle Tabelle ...



Zebre - Edinburgh Rugby 19:24

Im italienischen Parma wollte Edinburgh Rugby sich nach den letzten Niederlagen wieder aufbauen, hatten jedoch auch gegen Zebre im Hinspiel verloren. Es dauerte auch bis zur 14. Minute, ehe die Gäste durch einen Straftritt von #10 Duncan Weir in Führung gingen, nachdem Zebre ein Gedränge regelwidrig ausführte. Es folgten weitere zehn Minuten brotlose Kunst auf beiden Seiten, ehe #13 Tommaso Boni durch die Abwehrreihe der Schotten brach und den ersten Versuch des Spiels legte. #10 Carlo Canna erhöhte zum 7: 3. Edinburgh spielte daraufhin konzentrierter und holte sich so in der 30. Minute weitere drei Punkte durch einen Straftritt von Weir und eine Minute vor der Pause konnte #13 Chris Dean einen verloren gegangenen Ball von Zebre aufnehmen und über das halbe Feld zum Versuch tragen. Weirs Erhöhung markierte das 13: 7 und damit auch den Halbzeitstand. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Schotten in der 55. Minute diese Führung ausbauen, als #15 Blair Kinghorn einen Vorwärtskick wagte und #11 Viliami Helu das Laufduell gewann, den Ball aufnahm und in das Malfeld gelangte. Die Erhöhung ging allerdings daneben. Die Italiener kamen durch schnelle Pässe in ihren Phasen in der 62. Minute wieder heran, als Canna in das Malfeld tauchte. Er verschoss allerdings die schwere Erhöhung. Durch die vielen Strafen schleppten die Gäste das Spiel nach Hause, denn Weir konnte in der 66. wie auch 75. Minute weitere Straftritte zur 24:12 Führung verwandeln. Allerdings hinterließen die Nordeuropäer noch ein Gastgeschenk: bedingt durch die gelbe Karte gegen #21 Nathan Fowles zwei Minuten vor dem Ende nutzten die Italiener noch das Überzahlspiel und #8 Dries van Schalkwyk kam mit dem Spielende noch zum Versuch. Canna erhöhte diesen und die 19:24 Niederlage ergab immerhin einen Bonuspunkt für das Heimteam. Aber auch die Schotten können mit dem Sieg zufrieden sein...

Edinburgh Rugby wollte hoch hinaus...
(photo: ©edinburghrugby.org)

Die weiteren Ergebnisse des Spieltages:

Benetton Treviso - Glasgow Warriors 28:35 
Leinster Rugby - Ulster Rugby       22: 7  
Connacht Rugby - Munster Rugby       9:16
Scarlets - Cardiff Blues            15:10
Newport Gwent Dragons - Ospreys      0:10


Tabelle:
      Team                                       Spiele Siege Unent. Niederl. Differenz   Punkte
 1. Munster Rugby          12  10   0   2    +149   46
 2. Ospreys                12   9   0   3    +168   44
 3. Leinster Rugby         12   9   0   3    + 84   41
 4. Scarlets               12   8   0   4    + 43   36
 5. Glasgow Warriors       12   7   0   5    + 46   36
 6. Ulster Rugby           11   7   0   4    + 47   32
 7. Cardiff Blues          12   6   0   6    - 23   27
 8. Connacht Rugby         11   4   0   7    - 59   21
 9. Edinburgh Rugby        12   4   0   8    - 32   18
10. Newport Gwent Dragons  12   3   0   9    - 88   15
11. Benetton Treviso       12   2   0  10    -201   11
12. Zebre                  10   1   0   9    -151    9

TERMINAL GODS - Wave / Form

...neu in meinem CD-Regal....


TERMINAL GODS - Wave / Form


Erfrischendes in Sachen UK Gothic-Rock gibt es auf dem Debüt-Album von den TERMINAL GODS zu Hören. Der mit dem eigenwillig betiteltem Namen 'Wave / Form' Silberling erinnert den Hörer schnell an Bands wie CHILDREN ON STUN, ROSETTA STONE oder auch ein wenig an THE SISTERS OF MERCY. Das kann man bei dem Opener Shockwave direkt feststellen und dies zieht sich über Movement bis zu Cold Life durch das gesamte Album. Dieses Full-Length-Werk konnte nach vielen Outputs via bandcamp.com und Konsorten dann endlich 2016 herausgebracht werden und ist aufgrund der vielen vorher erschienenen Tracks überraschend knapp ausgefallen. Trotzdem zeigen die Briten innerhalb der neun Lieder ihre Vielfältigkeit auf; der Refrain von Changing The Guard wird bestimmt in Zukunft auf den Konzerten lautstark mitgesungen werden, etwas elektrischer und irgendwie an die Band CASSANDRA COMPLEX erinnernd kommt TERMINAL GODS mit Connection & Rupture daher und das ruhige wie tief-gängige Monolith hat in meinen Augen das Zeug zu einem Genre-Meilenstein und ist mein persönliches Highlight auf dem Album. Leider ist man beim Hören sehr schnell durch die neun Songs geschossen und verabschiedet sich mit dem nachdenklichen Heyday. Es wird kein Abschied für immer sein!

Erscheinungsdatum: 06.05.2016
Format: CD 
Label: Heavy Leather Sex
Barcode: ---

Tracklist:
  1. Shockwave
  2. Changing The Guard
  3. Monolith
  4. Movement
  5. Connection & Rupture
  6. Discovery
  7. Electric Eyes
  8. Cold Life
  9. Heyday
...weil ich es so mag: Monolith

Montag, 2. Januar 2017

Oakland Raiders 2016/17 Week 17



An dieser Stelle berichte ich über die Spiele meines favorisierten Football-Team, den OAKLAND RAIDERS  sowie alle restlichen Ergebnisse der NFL...




Denver Broncos - Oakland Raiders 24: 6

Nach dem Ausfall von Stamm-Quarterback war nun die Frage: wie geht es bei den Raiders weiter? Erstmal sollte die spielfreie Woche in den Playoffs gesichert werden. Doch dazu musste Oakland bei den Denver Broncos gewinnen. Die aber verwandelten ihren ersten Drive erstmal zu einem Touchdown, den Running Back Devontae Booker aus elf Yard erzielte. Der Ersatz-Quarterback Matt McGloin konnte den Erwartungen erstmal nicht entsprechen. Zu viele Pässe waren einfach nicht auf den Punkt geworfen; dazu kamen einige unnötige Flaggen. Das konnten die ebenfalls nicht gerade explosiven Broncos im zweiten Quarter nach einem Lauf von Running Back Justin Forsett über 64 Yard zu einem Field Goal von Kicker Brandon McManus aus 22 Yard nutzen. Das baute den Super Bowl Champion des letzten Jahres weiter auf und so gelang kurz vor der Pause ein kurzer Pass auf Booker, der den Ball ungehindert über 43 Yard in die Endzone tragen konnte. Da McGloin zu allem Übel noch einige Hits einstecken musste, durfte dann Rookie Quarterback Connor Cook ran. So ging es mit dem 17: 0 in die Halbzeit. Sah es im ersten Drive der Raiders kurz vielversprechend aus, verlor Cook allerdings den Ball. Mit Pässen dirigierte Quarterback Trevor Siemian seine Mannen an die gegnerische Endzone und warf dann über zwei Yard zu Tight End Virgil Green zum 24: 0. Der weitaus unerfahrenere Cook kam immer besser ins Spiel, doch man merkte ihm die mangelnde Spielpraxis in der NFL an. Immerhin konnte er im dritten Quarter mit einem tollen Pass über 32 Yard auf Wide Receiver Amari Cooper seinen allerersten Touchdown in der Profiliga erzielen. Der Versuch auf zwei Zusatzpunkten gelang allerdings nicht. Die Broncos wollten schnell antworten, doch Siemian warf den tiefen Pass in die Hände von Raiders-Defensive Back Brynden Trawick. Allerdings konnte der Angriff den Ballbesitz nicht verwerten. Der restliche Verlauf des Spiels zeichnete sich lediglich durch Ballverluste aus; Wide Receiver Michael Crabtree verlor den Ball beim Versuch, weitere Meter zu machen. Cook warf später noch eine Interception, als er zuviel des Guten wollte. Denver hätte nochmals punkten können, doch das Field Goal von McManus aus 48 Yard ging neben die Stangen. Es blieb beim Spielstand von 24: 6 und da Kansas City in San Diego gewann verloren die Oakland Raiders mit dem ersten Platz der AFC West auch das spielfreie Wochenende und müssen nächste Woche im Wildcard Game gegen die Houston Texans ran!

Wide Receiver Amari Cooper gelangt artistisch zum Touchdown...
(photo: ©raiders.com)

Die weiteren Ergebnisse der NFL:
Cincinnati Bengals - Baltimore Ravens 27:10
Indianapolis Colts - Jacksonville Jaguars 24:20
Miami Dolphins - New England Patriots 14:35
Chicago Bears - Minnesota Vikings 10:38
New York Jets - Buffalo Bills 30:10
Philadelphia Eagles - Dallas Cowboys 27:10
Pittsburgh Steelers - Cleveland Browns 27:24 OT
Tampa Bay Buccaneers - Carolina Panthers 17:16
Tennessee Titans - Houston Texans 24:17
Atlanta Falcons - New Orleans Saints 38:32
Los Angeles Rams - Arizona Cardinals  6:44
San Diego Chargers - Kansas City Chiefs 27:37
San Francisco 49ers - Seattle Seahawks 23:25
Washington Redskins - New York Giants 10:19
Detroit Lions - Green Bay Packers 24:31


AFC EAST:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. New England Patriots 14   2   0
2. Miami Dolphins       10   6   0
3. Buffalo Bills         7   9   0
4. New York Jets         5  11   0
  
AFC NORTH:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Pittsburgh Steelers  11   5   0
2. Baltimore Ravens      8   8   0
3. Cincinnati Bengals    6   9   1
4. Cleveland Browns      1  15   0

AFC SOUTH:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Houston Texans        9   7   0
2. Tennessee Titans      9   7   0
3. Indianapolis Colts    8   8   0
4. Jacksonville Jaguars  3  13   0

AFC WEST:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Kansas City Chiefs   12   4   0
2. Oakland Raiders      12   4   0
3. Denver Broncos        9   7   0
4. San Diego Chargers    5  11   0


NFC EAST:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Dallas Cowboys       13   3   0
2. New York Giants      11   5   0
3. Washington Redskins   8   7   1
4. Philadelphia Eagles   7   9   0
  
NFC NORTH:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Green Bay Packers    10   6   0
2. Detroit Lions         9   7   0
3. Minnesota Vikings     8   8   0
4. Chicago Bears         3  13   0

NFC SOUTH:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Atlanta Falcons      11   5   0
2. Tampa Bay Buccaneers  9   7   0
3. New Orleans Saints    7   9   0
4. Carolina Panthers     6  10   0

NFC WEST:
      Team                             Siege Niederl. Unents.
1. Seattle Seahawks     10   5   1
2. Arizona Cardinals     7   8   1
3. Los Angeles Rams      4  12   0
4. San Francisco 49ers   2  14   0

(fett und kursiv markierte Teams sind in den Playoffs)

Samstag, 31. Dezember 2016

ENTSTAUBT ... im ... DEZEMBER

...Die 'ENTSTAUBT'-Rubrik ist ein Tribut an Alben, 
die mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben...


MARILLION - Misplaced Childhood


Eines der größten kommerzielle Album aus dem Progressive Rock Genre ist zweifelsohne 'Misplaced Childhood' von der britischen Band MARILLION. Nach steigendem Erfolg der beiden vorherigen Studio-Alben und einem beachtlichen Live-Werk, schoss die Veröffentlichung aus dem Jahre 1985 regelrecht durch die Decke! Hauptsächlich verdankt es dies der wohl neben den beiden Single-Outputs Lavender und Heart Of Lothian dem bekanntesten Songs der Band mit dem Titel Kayleigh. Allerdings bietet dieses Konzeptalbum mehr. Getragen von der Thematik von totaler Euphorie bis hin zur verzweifelnder Melancholie packte die Band um Sänger und Texter Fish die Erinnerungen an die Kindheit mit all ihren Gefühlen, Gedanken und Empfindungen. Da solche manchmal sprunghaft wechseln, ist es keine Überraschung, dass dies auch innerhalb der Songs geschieht. So hat zum Beispiel Blind Curve direkt fünf Unterkapitel, die das Quartett musikalisch anpasste. Es startet leicht melancholisch, wandelt dann in liebliche Gefilde, um dann nachdenklich wie bedrohlich einen Epos zu schaffen. Am Ende wandelt der Song zu den Tönen von Heart of Lothian zurück. Eigentlich fesselt das Album von Pseudo Silk Kimono, lässt nach fünf Tönen schon eine Gänsehaut entstehen und lässt den Hörer dann treiben. Ob nun druckvoll wie bei Waterhole (Expresso Bongo) oder rockig wie bei Childhoods End?; MARILLION lassen immer ein starke Melodie im Song hängen und geben ihm so untermalt mit aufwendigen Synthies einen hohen Wiedererkennungswert. Schleifen wie bei dem Track Lords Of The Backstage liebe ich ja in diesem Genre und die Briten bekommen das Bestens hin. Auch wenn man nach Jahrzehnten wirklich jeden Ton kennt der folgt - es ist jedesmal eine Freude, dem Album zu lauschen!

Erscheinungsdatum: 1985
Format: CD, LP, MC
Label: EMI
Tracklist:
  1. Pseudo Silk Kimono
  2. Kayleigh
  3. Lavender
  4. Bitter Suite
  5. Heart Of Lothian
  6. Waterhole (Expresso Bongo)
  7. Lords Of The Backstage
  8. Blind Curve
  9. Childhoods End?
  10. White Feather
DER Marillion-Song schlechthin...

Freitag, 30. Dezember 2016

Ich bin Legende - Richard Matheson

Rezension zu ' Ich bin Legende' von Richard Matheson



Erscheinungsjahr: 1982 (Original: 1954)
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 220
Verlag: Heyne
ISBN: 3-453-30803-4
Preis: 6,80 DM (ausverkauft)


KURZBESCHREIBUNG: 
Für Robert Neville gibt es nur noch ein Ziel in seinem Tagesablauf: Überleben! Seit fünf Monaten lebt er nun abgeschottet in seinem Haus, aus dem er sich nur noch am helllichten Tage heraus traut. Denn in der Nacht wird er von unzähligen Vampiren belauert und aus seinem Versteck gelockt. Mit dem ziemlich niederschmetternden Gefühl alleine auf dieser Welt zu sein, rafft er sich jeden Tag aufs Neue auf, um eine Lösung aus seinem Dilemma zu finden. Allerdings werden seine gezielten Überlegungen immer wieder durch die Suche nach Lebensmitteln, Abwehrmaßnahmen und alles, was er sonst noch für sein letztes Ziel benötigt, abgelenkt. Eine scheinbar ausweglose Situation, an der Robert allmählich zu zerbrechen droht...

KOMMENTAR:
Der amerikanische Autor Richard Matheson legte mit seinem Roman 'Ich bin Legende' ein sehr knappes, kompaktes und doch fesselndes Werk hin. Durch eine faszinierenden Mischung aus Science Fiction und Horror gelang es ihm, eine bedrückende Dystopie auf Papier zu bringen; ich glaube aber, Endzeit-Horror trifft es als Bezeichnung am Besten. Die Geschichte um den einsamen Robert Neville, welcher Tag für Tag um sein Leben kämpft und kaum einen Ausweg findet, bot vielen Autoren - unter anderem Stephen King oder jüngst Justin Cronin - eine Inspiration für ähnlich gelagerte Romane. Auf den nicht gerade vielen Seiten führt uns der Autor in die verzweifelte Gedankenwelt von Neville mit der zentralen Frage, ob er tatsächlich der letzte Mensch auf Erden sei und rundet das Bild mit informativen Rückblicken sowie einigen überraschenden Geschehnissen ab. Dies gelingt Matheson ziemlich gut, denn das Gelesene hing mir doch immer noch im Kopf,sobald ich das Buch mal beiseite gelegt hatte. Ich grübelte darüber nach, was der tragische Held am Besten als nächstes machen sollte. Selbst die Forschungen nach den Ursachen dieser Vampir-Plage fand ich spannend und ziemlich logisch nachvollziehbar aufgebaut. Die dramatische Wandlung gegen Ende des Romans, welche stark an den Tugenden von Vertrauen und Misstrauen herumzerrt sowie verschiedene Perspektiven aufdeckt, sind mehr als beeindruckend. 'Ich bin Legende' ist gerade wegen seiner wenigen Seiten ein großer Roman, in dessen fiktiven Endzeit ich gerne verweilte!
8,2 von 10 Punkte

BESONDERHEITEN: 
- mit Illustrationen von John Stewart